>_ Wenn die Wissensdatenbank zum Gesprächspartner wird

Die Ausgangslage
Wissen ist nur so wertvoll, wie man es auch findet. Bei der MÜNCH GmbH hat sich über Jahre eine umfangreiche interne Wissensdatenbank auf Basis von TikiWiki angesammelt – Anleitungen, Prozessbeschreibungen, technische Diagramme, Bilder. Eine echte Schatzkammer. Das Problem: Je größer sie wurde, desto schwieriger war es für Mitarbeiter, schnell die richtigen Informationen zu finden. Hinzu kommt, dass die Inhalte alles andere als einheitlich sind – neben Texten finden sich dort auch Bilder und komplexe Draw.io-Prozessdiagramme, die eine einfache Suche schlicht überfordern.
Die Herausforderung
Was die Sache besonders knifflig machte: MÜNCH hat keine eigene IT-Abteilung und keine bestehende KI-Infrastruktur. Die Lösung musste also nicht nur technisch funktionieren, sondern auch ohne tiefes IT-Wissen betreibbar sein. Gleichzeitig stellten die heterogenen Datenquellen – Freitext, Bilder, Diagramme und die dahinterliegende MariaDB-Datenbank – hohe Anforderungen an die technische Integration. Und natürlich: Unternehmensdaten sind sensibel. Datenschutz und DSGVO-Konformität waren keine optionalen Extras, sondern harte Anforderungen von Anfang an.
Die Lösung
Gemeinsam mit dem DIG:IT-KMU-Team hat die Firma Clye ihre AI Hub-Plattform implementiert und speziell für diesen Anwendungsfall erweitert. Im Kern steht ein maßgeschneiderter Connector, der die TikiWiki-Inhalte – inklusive der Datenbankeinträge – automatisch aufbereitet und für die KI zugänglich macht. Texte, Bilder und technische Diagramme werden dabei gleichermaßen verarbeitet. Das Ergebnis: Mitarbeiter können einfach fragen – und bekommen verständliche, präzise Antworten, egal in welchem Format die Information ursprünglich vorlag. Die Lösung läuft DSGVO-konform mit Datenhaltung in der EU und ist so aufgebaut, dass sie als Plattform für weitere Digitalisierungsvorhaben bei MÜNCH dienen kann.
